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Forumeintrag-Eintrag [forum 136216] | | Region: Raum Hannover
Dach > Schädlinge / Holzschädlinge

Dachsanierung - Vorgehensweise

Hallo,
wir sind am Überlegen, ob wir einen Teil des Hauses meiner Eltern übernehmen sollen. Allerdings haben wir am Dachstuhl einen Holzbock gefunden. Ein Schädlingsbekämpfer hat sich das Dach auch angeschaut und Vorschläge unterbreitet. Wir sind uns nun unschlüssig, ob es reicht mit der Chemiekeule vorzugehen oder ob der Dachstuhl komplett erneuert werden muss. An wenn können wir uns vertrauensvoll wenden?? Einen Zimmermann?
....wer nicht fragt bleibt dumm!
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Pietje4711 | 05.02.10 | 431x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
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Dachtragwerk

Ihr habt "einen" Holzbock gefunden?
Wie soll man das verstehen?

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 05.02.10

Hallo Pletje,

mein erster Gang wäre zum Zimmermann. Der kann euch sagen, ob und wenn ja wie aktiv der Befall ist und vor allem weshalb da jemand nagt.

Wenn Ihr das Geschoss bewohnen wollt würde ich die Chemiekeule vermeiden.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 05.02.10

Hallo,

Bei Interesse können Sie sich an folgenden Herren wenden.


SV-Büro für Holzschutz Rüpke / Dr. Kürsten
Hans-Joachim Rüpke
Fachwerkhaus Grünaustr.14
30455 Hannover
Tel.: 0511-4752884
Fax : 0511-4752885
eMail: holzfragen@t-online.de
http://www.holzfragen.de/


Grüße aus Schönebeck
Rabatt, Rabatt das lass dir sagen wird vorher immer drauf geschlagen
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BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 05.02.10

@Georg Böttcher
Vielleicht hätte ich mich gewählter ausdrücken müssen. Wir haben bei uns in der Wohnung freiliegende Holzbalken, die sichtbar angefressen wurden. Ein Schädlingsbekämpfer hat dann meine Befürchtungen bestätigt. Der Dachstuhl ist vom Holzbock befallen...Der Schädlingsbekämpfer schlug mir vor, die Balken anzubohren und mit der Chemiekeule zu behandeln. Jetzt stellt sich mir die Frage, hilft das oder will er nur Geld verdienen und der Dachstuhl muss trotzdem komplett erneuert werden?!
....wer nicht fragt bleibt dumm!
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Pietje4711 | 05.02.10

@Christoph Kornmeyer
Vielen Dank für deine Antwort. Also der Dachboden wird nicht von uns bewohnt. Jedoch befinden sich in unserer Wohnung freiliegende Balken, die auch befallen sind...
....wer nicht fragt bleibt dumm!
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Pietje4711 | 05.02.10

Ein --

-- Holzbock ist eine Zecke - die ist auf Blut scharf ! -
Ein Hausbock ist ein Holzschädling.
-
Bitte nicht verwexxeln.
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 05.02.10

Hausbock

Einen Schädlingsbekämpfer zu fragen kann so seine Tücken haben, immerhin will der Mann Leistungen verkaufen.
Ist denn der Befall großflächig oder punktuell, sind es alte Spuren oder ist es aktiver Befall usw...
Solche Fragen sollten vorab geklärt werden.
Hat denn der Schädlingsbekämpfer schon ein Angebot abgegeben?
Manchmal reicht Bebeilen aus, um den Befall zu reduzieren.

Ich empfehle Ihnen einen Holzschutzfachmann vor Ort zu holen und um seine Meinung zu fragen. Sicher kostet das ein paar Euro, aber der hat kein Interesse daran, Ihnen möglichst teure Leistungen zu verkaufen und kann die Ausführung der Maßnahme auch kontrollieren.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 05.02.10

Die Chemiekeule hilft insofern, als das die Viecher nachher tot sind.
ABER: Gibt es noch Lebendbefall?
Der Mensch, welcher mit Holzkonstruktionsentwurmungsbehandlungen sein Brot verdient, erliegt natürlich der Versuchung, seine Behandlung auch dann anzupreisen, wenn sie gar nicht nötig wäre. Deshalb wäre ein Fachmann die bessere erste Adresse.

Bei uns gibts ab und zu Flugblätter, wo die Hausbesitzer auch vor Termiten gewarnt werden. Da werden dann 300 Jahre alte Häuser aus Lärche behandelt, weil zu Napoleons Zeiten einmal ein Insekt am Splint genagt hat.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 05.02.10

@all natürlich meine ich einen Hausbock:)

So, wer ist denn "Fachmann"? Der Zimmermann, ein Schädlingsbekämpfer oder ein Holz-Sachverständiger???

Ein aktiver Befall ist auf jeden Fall vorhanden, man hört es auf dem Dachboden!!!!!
....wer nicht fragt bleibt dumm!
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Pietje4711 | 05.02.10

Hallo
auf jeden Fall der Sachverständige

Grüße aus Schönebeck
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BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 05.02.10

Guck hier in den Profilen, oder frag bei der lokalen Architektenkammer nach, ob Dir die jemanden vermitteln können.
Die Fachleute leben von derartigen Aufträgen und wollen also gefunden werden.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 06.02.10

Ich habe hier mal ein Foto aus unserem Badezimmer...Dort habe ich auch den Hausbock gesehen. Ich habe mittlerweile so vieles hier gelesen und bin mir über die Vorgehensweise nun überhaupt nicht mehr sicher. Welche Art der Bekämpfung macht wirklich Sinn. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Bekämpfung der Hausbock sich wieder einnistet? Gibt es hier jemanden der mit der Bekämpfung Erfahrungen gemacht hat?
....wer nicht fragt bleibt dumm!
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Pietje4711 | 06.02.10

Einen möglichen Fachmann habe ich Ihnen ja oben genannt, anrufen müssen Sie dort schon selbst.
Wie Herr Böttcher schon schrieb, reicht unter Umständen das Bebeilen. Notwendig ist dies bei einer Bekämpfung das Hausbock sowieso.

Grüße aus Schönebeck
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BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 06.02.10

Das ist, vom Bild her, ein alter und braun gestrichener Balken mit ein paar Farbschäden. Ob das bisschen Wurmfrass an der Stelle, wo man eine alte Baumkante vermuten könnte, Befall durch den Hausbock ist oder war, kann ich vom Bild her nicht sicher erkennen.

Ich behaupte einmal, dass mindestens so viele Häuser durch übertriebene oder unnötige chemische Schädlingsbekämpfunsmassnahmen in ihrer Bewohnbarkeit eingeschränkt worden sind als durch die Tiere, die man bekämpfen wollte. Falsche Chemieeinsätze sind für die Bausubstanz ein Totalschaden!

Typisch für Hausbockbefall sind papierdünne Stellen der Holzoberfläche, die sich mit einem Messer leicht aufstechen lassen und darunter voll mit gepresstem Wurmmehl sind.
Googeln Sie mal nach "Hausbock" oder "Schadbild Hausbock" und lassen Sie sich Bilder anzeigen.
Wenn Symptome da sind, ist zuerst festzustellen, ob der Befall alt ist oder ob noch lebende Larven vorhanden sind. In sehr alter Bausubstanz ist Lebendbefall unwahrscheinlich.
Erst wenn dies feststeht, ist die zweckmässigste Bahandlung auszuwählen. Das muss nicht eine Behandlung mit chemischen Mitteln sein. Da wird dann auch die Frage der Statik ein Thema. Und erst dann sucht man sich eine passende Firma.

Ein lebender Käfer muss kein Hausbock sein, da es viele holzbewohnende Arten gibt, die für Laien alle ähnlich aussehen. Die meisten sind harmlos. Oft fliegen die Tiere zu ("Irrgäste") oder kommen aus einem Kaminholzstapel.
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Jens Paulsen | 06.02.10
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